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Detailseite 'Von Pakistan nach Frankfurt' öffnen
Von Pakistan nach Frankfurt
Welche Geschichte steckt hinter dem Ort am Ende dieser Route - der Wohnung meiner Großeltern? Meine Mutter und ihre Geschwister sind in dieser Wohnung aufgewachsen. Seit ungefähr 40 Jahren leben meine Großeltern dort und bis heute treffen sich dort alle Enkelkinder regelmäßig. An diesen Ort habe Ich viele meiner ersten Erinnerungen gesammelt, weshalb er für mich eng mit meiner Kindheit und meiner Familie verbunden ist. Warum hast du diesen Ort gewählt? Weil diese Ort sehr wichtig für mich ist, da ich meine ganze Kindheit dort verbracht habe und immernoch regelmäßig dort bin Was können wir aus den beiden Orten lernen, die du mitgebracht hast? Die Verbindung und der Zusammenhalt zwischen der Familie.
Orte
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Hotel Kreuz-Post
Welche Geschichte steckt hinter diesem Ort? Da war früher immer mein Opa mit seiner Familie, heißt mit meinen Papa und seinem Bruder und noch andere Verwandte und das wurde eben bis heute weitergeführt da wir da auch immer noch alle zwei Jahre ungefähr hinfahren und dort auch noch andere Familienmitglieder treffen. Was kann man von diesem Ort lernen? Das Familie sehr wichtig ist und es auch wichtig ist den Kontakt bei zuhalten auch wenn sie weiter auseinander leben und man sich nur selten sieht
Orte
Detailseite 'Meine Schule/ Gymnasium Nord' öffnen
Meine Schule/ Gymnasium Nord
Warum hast du diesen Ort gewählt? Man merkte im Maastricht Austausch, wie man sich trotz sprachlicher Barrieren sehr ähnlich ist und oft ähnliche Interessen teil. Was können wir von diesem Ort lernen? Man ist gar nicht so unterschiedlich wie man denkt, dennoch ist es im Leben hilfreich und bereichernd, Menschen um sich zu haben, die eine ähnliche Geschichte wie man selbst teilen und bei denen man sich wie Familie fühlt.
Orte
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Kroatien
Welche Geschichte steckt hinter diesem Ort? In diesem Land sind schon viele Generationen meiner Familie aufgewachsen. Trotz Umzug nach Deutschland ist es ein Ort, an dem sich meine Familie vereint. Was können wir von diesem Ort lernen? Wir können lernen, dass Heimat & Familie oft an Erinnerungen gebunden sind. Selbst wenn Familienmitglieder an unterschiedlichen Orten leben, schaffen gemeinsame Erinnerungsorte ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und halten die Familiengeschichte lebendig.
Orte
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Oskar Schindler in Frankfurt
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Eschelbach in Baden Württemberg
Welche Geschichte steckt hinter diesem Ort? Seit meiner Kindheit gibt es in dem Dorf, indem mein Vater geboren und aufgewachsen ist, einen französischen Austausch mit einem anderen Dorf in Frankreich. Den Austausch gab es auch schon lange vor mir aber ich nehme dort jedes Jahr wieder teil. Was können wir von diesem Ort lernen? Man kann viel lernen, wenn man internationale Freunde hat.
Orte
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Innsbruck
Welche Geschichte steckt hinter diesem Ort? Meine Oma wurde dort geboren und zog mit 20 dort weg ohne ihrer Familie Bescheid zu sagen. Das war zu einer Zeit ohne Handys oder Ähnliches sehr riskant. Einige Jahre später ging sie zum Urlaub machen dort hin zurück und seit dem fahren wir oft hierhin in den Urlaub. Was können wir aus diesem Ort lernen? Man muss sich auch manchmal Sachen trauen, wie meine Oma bei ihrem Umzug.
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Nied
Welche Geschichte steckt hinter diesem Ort? Familientreffen und Veranstaltungen fanden dort in meiner Kindheit statt.
Orte
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Alter Jüdischer Friedhof Battonnstraße
Ein Ort, der zum Innehalten einlädtDer Alte Jüdische Friedhof an der Battonnstraße gehört zu den ältesten erhaltenen jüdischen Friedhöfen Deutschlands. Vom 13. Jahrhundert bis ins frühe 19. Jahrhundert wurden hier Mitglieder der Frankfurter jüdischen Gemeinde bestattet. Über 2.500 Grabsteine sind erhalten geblieben und erzählen von mehr als 800 Jahren jüdischen Lebens, Glaubens und Gemeinschaft in Frankfurt. Fast 12.000 Namensblöcke an seiner Außenmauer erinnern heute an die Frankfurter Opfer der Shoah. Im Rahmen unserer Projekttage wollten die Schülerinnen und Schüler ursprünglich das Museum Judengasse besuchen. Da das Museum an diesem Tag geschlossen war, erhielt unsere Gruppe die besondere Möglichkeit, den Alten Jüdischen Friedhof exklusiv zu besuchen. Allein zwischen den historischen Grabsteinen entstand eine außergewöhnliche Atmosphäre der Ruhe und Reflexion. Wir nahmen uns Zeit, den Ort auf uns wirken zu lassen und über die Bedeutung von Erinnerung nachzudenken.
Orte
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Ida und der Münsterplatz in Ulm
Idas Geschichte Am 8. Mai 2026 hatten wir die Gelegenheit, mit Ida zu sprechen. Sie ist eine Heimatvertriebene und erzählte uns von ihren Erfahrungen als Kind nach dem Zweiten Weltkrieg. Ida berichtete, dass sie ihre Heimat verlassen musste und zusammen mit ihrer Familie vertrieben wurde. Die Flucht und die Zeit danach waren sehr schwer. Sie hatte vieles verloren und musste in einer fremden Umgebung neu anfangen. Am Anfang hatte sie sogar Probleme ihre Schwäbisch sprechenden Mitschülerinnen zu verstehen.  Besonders bewegt hat uns ihre Erzählung über ihre Ankunft in Ulm. Dort kam sie zum Münsterplatz und kaufte sich eine Brezel. Sie war neun Jahre alt. Für viele Menschen ist eine Brezel nur ein gewöhnliches Gebäck. Für uns ist es heute selbstverständlich uns eine Brezel doch für Ida hatte sie eine ganz besondere Bedeutung. Es war das erste Essen, das sie selbstständig und selbstbestimmt kaufen konnte. Nach den entbehrungsreichen Monaten der Flucht bedeutete diese Brezel für sie ein Stück Freiheit, Selbstständigkeit und Hoffnung auf einen Neuanfang. Durch ihre Geschichte wurde uns bewusst, wie wichtig selbstverständliche Dinge im Leben sein können. Eine einfache Brezel wurde für Ida zu einem Symbol dafür, wieder selbst über ihr Leben entscheiden zu können und in Freiheit zu leben. Freiheit zu spüren. Das Zeitzeugengespräch mit Ida hat uns sehr beeindruckt und zum Nachdenken gebracht. Wir haben viel über die Erfahrungen von Heimatvertriebenen gelernt und verstanden, wie wichtig es ist, ihre Geschichten zu bewahren und weiterzugeben. Idas Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Orte
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Fosse Ardeatine
Was hier passiert ist  Die Ardeatinischen Höhlen sind einer der wichtigsten Orte der Erinnerung an die Verbrechen der deutschen Nationalsozialisten in Italien. Unsere deutsch-italienische Gruppe traf zwei Angehörige von Opfern des dortigen Massakers von 1944. Claudio Fano, Sohn von Giorgio Fano, und Paolo Pierantoni, Sohn von Luigi Pierantoni, führten die Gruppe durch die Höhlen zum Ort der Erschießungen und durch das 1949 eröffnete Mausoleum. Dabei erzählten sie die Geschichte ihrer Familien, vor allem ihrer ermordeten Väter. Sie berichteten, wie sie selbst die Zeit der deutschen Besatzung erlebten, ihre jüdische Identität verbergen mussten und wie der Verlust ihrer Väter ihr weiteres Leben prägte
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Ulm
Welche Geschichte steckt hinter diesem Ort? Damals musste ein jetziger Freund von meinen Großeltern mit seiner Familie aus der DDR fliehen. Er war grade mal 10 Jahre alt. Leider stab seine Mutter frühzeitig an einer Krankheit und sein Vater konnte sich nicht mehr um ihn und seine Brüder kümmern, also brachte er sie zu ihren Großeltern welche bei Brenz an der Brenz in Baden Württemberg lebten. Diese konnten sich jedoch auch nicht lange um sie kümmern. Dadurch wurde das Jugendamt eingeschaltet und er und seine Brüder wurden getrennt. Er kam darauf hin zu meinen Urgroßeltern, also den Eltern meiner Großeltern. Er wurde wie ein eigenes Kind aufgenommen und behandelt. Noch bis heute hat er guten Kontakt zu meiner Oma und ist auch in Ulm geblieben nachdem er dort eine Frau gefunden und geheiratet hatte. Auch zu Familienfeiern kommt er heute noch. Was können wir an diesem Ort lernen? Ulm zeigt wie Menschen anderen helfen können. Dort nahmen meine Urgroßeltern ein Flüchtlingskind auf und behandelten es wie ihr eigenes Kind. Die Geschichte erinnert uns daran, dass wir Frieden schützen, Menschen in Not helfen und füreinander da sein sollten.
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