Friedberger Anlage

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Die Friedberger Anlage

An der Friedberger Anlage stand bis 1938 die größte Synagoge Frankfurts. Sie wurde 1907 eröffnet und bot Platz für rund 1.600 Menschen. Für viele jüdische Familien war sie ein wichtiger Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und des Zusammenlebens.

Während der Novemberpogrome 1938 wurde die Synagoge von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und zerstört. Im Zweiten Weltkrieg entstand an ihrer Stelle ein Hochbunker. Heute erinnern der Bunker und die Gedenkstätte an die Geschichte dieses Ortes und an die jüdischen Menschen in Frankfurt  deren Leben durch Verfolgung und Gewalt zerstört wurde.

Die Friedberger Anlage macht deutlich, warum Erinnerung wichtig ist und warum der Schutz von Vielfalt, Religionsfreiheit und Menschenwürde auch heute eine Aufgabe für uns alle bleibt.

Wenn dieser Ort zu Europa sprechen könnten, welche Botschaft würde er den Menschen von heute mitgeben?

In Europa müssen verschiedene Kulturen und Religionen zusammenhalten.

Sicherheit ist nie garantiert - wenn wir Sicherheit haben, müssen wir sie miteinander teilen.